Beeindruckender Zeitzeuge:

Abba Naor

Der Holocaust-Überlebende Abba Naor wieder zu Gast

Wir laden ganz herzlich zu diesem
öffentlichen Vortrag am Dienstag 15.11.2016
um 19.00 Uhr in unseren Theatersaal
ein!

Eintritt frei!

Herr Abba Naor ist 88 Jahre alt und berichtet nachdenklich, aber auch kurzweilig von seiner Zeit im Nationalsozialismus. Seinen Weg, der ihn über das Getto seiner litauischen Heimatstadt Kaunas in ein Außenlager des berühmt-berüchtigten Konzentrationslagers Dachau nach Kaufering führte, schildert er auch in seinem Buch: "Ich sang für die SS. Mein Weg vom Ghetto zum israelischen Geheimdienst."

„Ich komme nicht, um zu beschuldigen. Ihr habt keine Verantwortung für die Vergangenheit, aber für die Zukunft“.

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UN-Mitarbeiter zu Gast am Marianum Buxheim

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Kurz vor den Weihnachtsferien, am 22.12.2015, hielt der 27-jährige ehemalige UN- und OECD-Praktikant und jetzige political consultor Sebastian Hallabrin einen Vortrag für die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen des Marianums in Buxheim.

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„Lernort Staatsregierung"

Besuch des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologieund der Bayerischen Staatskanzlei

  • Lernort_Staatsregierung_2014

Im Rahmen des Projekts „Lernort Staatsregierung" besuchten wir, die Schüler der Klassen 10 a und c am Mittwoch den 28. Mai 2014 mit unseren Lehrern Frau Marx und Herr Reither das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie in München.

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Sophie Scholl und die Weiße Rose

WRose StauferEine liebende junge Frau im Schatten des Krieges

Das „Sophie-Scholl-Projekt" am Buxheimer Marianum in den 9. und 10. Klassen über die Weiße Rose wird mit einem öffentlichen Theaterstück und Präsentationen abgeschlossen. Eine letzte Erkundung der Ausstellung im Kartausenmuseum endete in einer Finissage, in der auch die, im Unterricht von den zehnten Klassen des Gymnasiums erarbeitete, ergänzende Ausstellung „DDR-Widerstand und Weiße Rose" präsentiert wurde.

„Helden, Rebellen, junge Idealisten, weltfremde Träumer oder ganz gewöhnliche Jugendliche? Wer sind die Mitglieder der Weißen Rose für Sie?" Pater Erhard Staufer SDB erläuterte die Verbindung, die die Schüler zwischen der Weißen Rose unter dem Nazi-Regime und dem Umgang in der DDR mit dem eigenen Volk zogen. So wurden zwar viele Schulen dort nach Hans und Sophie Scholl benannt, Briefmarken erschienen mit ihrem Konterfei – aber die Flugblatttexte der Weißen Rose, die seien den Regierenden der DDR dann doch zu pikant gewesen. Da hätte ja jemand Vergleiche anstellen können – wie dies nun die Marianum-Schüler taten.

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Ein spannender Tag in Cambodunum

Als wir, die Klassen 6a und 6b am 7. Mai in Kempten, einer der ältesten Städte Deutschlands, im Archäologischen Park ankamen, waren wir etwas verwirrt, weil er mitten in einem Wohngebiet liegt. Im Laufe der spannenden Führung in zwei Gruppen wurde uns der Grund dafür klar. Denn die römische Siedlung Cambodunum lag in der Nähe einer noch älteren germanischen Siedlung und war deutlich kleiner als das heutige Kempten, das sich im Lauf der Zeit ausdehnte.


Dank der Iller als natürlicher Grenze waren die römischen Bewohner im 1. Jahrhundert nach Christus vor Feinden ziemlich sicher, jedoch nicht vor Feuern, die dort immer wieder wüteten. Am Anfang war die Siedlung aus Holz gebaut, später aus Stein, nur um danach verlassen zu werden. Nach diesen aufschlussreichen Informationen liefen wir zum Tempelbezirk, wo wir ein Modell des gesamten Siedlungsgebiets betrachten konnten und die Information erhielten, dass die Römer die meisten Götter von anderen Völkern übernahmen. Danach ging es in den Hercules-Tempel, dort erlebten wir eine Prozession mit Opfergaben, die einmal durch den kompletten Tempel verlief. Zum Schluss gingen wir in diesem Tempel sogar in einen Bereich, welchen damals nur die Priester betreten durften. Nach dieser spannenden Führung im Tempel liefen wir über das Forum zu einer Statue des Kaisers Augustus, welcher zu dieser Zeit Rom regierte. Von dort aus gelangten wir zum Thermenbezirk, in dem man sich für den heutigen Preis einer Butterbreze einen ganzen Tag lang hat vergnügen können. In den Thermen lief es meist nach diesem Muster ab: man machte etwas Sport und konnte sich dann in verschiedenen Bereichen verwöhnen lassen. Es wurde uns auch erklärt, dass es schon zu Zeiten der Römer Badehosen und Bikinis gab, die immer wieder von den Modemachern heutzutage kopiert und teuer verkauft werden. Wir erfuhren auch, wie damals im Thermenbereich mithilfe eines Wachstäfelchens, eines Stiftes aus Eisen und einem Sklaven die Nachrichten ausgetauscht wurden, die SMS von damals. Außerdem wurde uns an einem Beispiel von zwei sehr hilfsbereiten Schülern gezeigt, wie damals ein Klogespräch ablief und wie die Heizung der Römer funktionierte, welche auch die Fußbodenheizung erfunden hatten.

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