Interessante Bücher zur Antike

Buecherstapel

 

 

Bubenheimer-Erhart, Friederike: Die Etrusker, Darmstadt 2014 (Wiss. Buchgesellschaft)

Die Etrusker sind eines der faszinierendsten und geheimnisvollsten Völker der Antike. Lange vor den Römern auf der Apenninenhalbinsel beheimatet, unterhielten sie schon früh intensive Handelskontakte zu den verschiedensten Völkern, unter anderem zu den Griechen. So wurden die meisten griechischen Vasen nicht in Griechenland gefunden, sondern in Italien. Die Etrusker-Spezalistin Friederike Bubenheimer-Erhart stellt die Geschichte und Kultur dieses Volkes chronologisch und mit zahlreichen faszinierenden Abbildungen vor. Aufgelockert ist der Band durch Sonderseiten zu Gesellschaft, Siedlungen und Städten, Tempeln und Heiligtümern, Sprache, Schrift, Handel und Kunsthandwerk, Religion u.v.m. Interessante Persönlichkeiten wie der Bildhauer Vulca, der Flottenkommandant Velthur Spurinna oder der Kunstförderer Maecenas werden in Steckbriefen gesondert präsentiert.  

 

Bulwer-Lytton, Edward: Die letzten Tage von Pompeji, Würzburg 1982 (Arena-Verlag)

Das Buch "Die letzten Tage von Pompeji" des englischen Dichters Edward Bulwer-Lytton gehört zu jenen berühmten Werken der Weltliteratur, die weiteste Verbreitung und immer erneutes Interesse gefunden haben. Mit Recht! Denn hier ist die antike römische Welt an der Schwelle eines neuen Zeitalters außergewöhnlich anschaulich dargestellt. Im Rahmen einer spannenden Handlung entwirft der Dichter ein farbenprächtiges Bild von Pompeji, das glanzvolle Tage erlebt, bis es im Jahr 79 n. Chr. bei dem Ausbruch des Vesuv vernichtet wird. Wer das Leben im Römischen Reich und die Ideenwelt des heraufkommenden Christentums kennenlernen will, wer eine große geschichtliche Epoche im bewegten Spiel menschlicher Gefühle erleben möchte, wird voll Freude nach diesem Buch greifen.

 

Dillon, Eilis: Im Schatten des Vesuv, München 1983 (Verlag dtv junior)

Timon, ein junger griechischer Sklave, kommt mit seinem römischen Herrn, dem Maler Scrofa, nach Pompeji, wo ein gutbezahlter Auftrag die beiden erwartet. Timon hat mit seinem Herrn Glück gehabt, denn Scrofa weist den begabten Jungen in die Kunst des Malens ein und ist ihm auch sonst väterlich zugeneigt. Als sich aber für Timon eine Fluchtmöglichkeit bietet, greift er zu. Während er mit seinen neu gewonnenen Freunden die Flucht vorbereitet, macht sich der Vesuv bemerkbar und schnell häufen sich Anzeichen einer drohenden Katastrophe ... 

 

Fredouille, Jean-Claude: Lexikon der römischen Welt, Darmstadt 1999 (Wiss. Buchgesellschaft)

Präzise und zuverlässig informiert dieser Band über alle Bereiche der römischen Kultur, von den wichtigsten Persönlichkeiten über geografische Begriffe bis hin zu Stichworten aus Politik, Kunst, Architektur und Religion. Wer waren die Auguren, was ist ein Peristyl, welche Aufgaben hatte ein Tribun? Dieses kompetente Lexikon ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk für jeden, der sich für die römische Antike interessiert oder an die Stätten der bis heute wirkenden Kultur der Römer reisen möchte. Mit Zeittafel und Karten.

 

Parigger, Harald: Der Dieb von Rom, Würzburg 2006 (Arena-Verlag)

Italien im Jahre 23 v. Chr. Die Eltern des 15-jährigen Marius haben ihr Landgut verloren und nun bleibt ihnen nur eines: Sie müssen in die Hauptstadt. Das Leben in den Elendsvierteln von Rom ist alles andere als einfach. Ohne die Hilfe ihres findigen griechischen Sklaven Alexios würde Marius' Familie kaum überleben können - und daneben aalen sich die einflussreichen Bürger Roms in Wohlstand und Luxus! Aufgebracht schwört sich Marius, es den reichen Patriziern zu zeigen und sich ein geheimnisvolles Doppelleben zuzulegen. Im Schutz der Dunkelheit wird der arme Plebejerjunge zum gefährlichen "Dieb von Rom", dessen tollkühne Streifzüge schon bald in der ganzen Stadt für Gesprächsstoff sorgen!

 

  

Diese Leseecke wird in regelmäßigen Abständen erneuert. Alle Titel gibt es auch in der Schulbibliothek.